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Kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung


Bildung für nachhaltige Entwicklung


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/// Artists for Future



Mit der Intiative „Artists for Future“ unterstützen – nach den „Scientists“ und den „Parents for Future“ – nun auch Künstler*innen die „Fridays for Future“-Bewegung von Schüler*innen für einen besseren Klimaschutz. Die Initiative möchte einen Fokus auf die gesellschaftspolitische Verantwortung von Kunst richten und dazu beitragen, dass die Proteste für mehr Umwelt- und Klimaschutz breite Unterstützung erfahren.

In einer Erklärung der Initiative heißt es:

„Das Kernanliegen der Proteste – die Ziele des Pariser Klimaschutzabkommens einzuhalten – sollte für unsere Regierungen eine Selbstverständlichkeit sein. Gerade im Sinne der politischen Glaubwürdigkeit. Sie selbst haben das Abkommen verhandelt, es unterzeichnet und ratifiziert. Ganz zu schweigen davon, dass sie dem Wohl aller, auch künftiger Generationen, verpflichtet sind. Umso irritierender empfinden wir Teile der öffentlichen Debatte über die Proteste: Wir erleben ablenkende Diskussionen zum Thema Schulpflicht, die hetzerische Diffamierung von Beteiligten in den sozialen Netzwerken und leicht durchschaubare Versuche einiger Politiker*innen, die Proteste ohne erkennbaren Handlungswillen in Lob zu ersticken.

Im Gegensatz dazu haben sich tausende Wissenschaftler*innen an die Seite der jungen Menschen gestellt: ‚Sie haben recht!‘ Die Wissenschaft darf hiermit nicht allein bleiben. Kunst reflektiert und schafft gesellschaftliche Realitäten. Oder stellt sie in Frage. Deshalb tragen wir eine Mitverantwortung für das, was gesellschaftlich als normal wahrgenommen wird. Das betrifft insbesondere die Frage, wie wir miteinander und mit unseren natürlichen Lebensgrundlagen umgehen – sowohl in unserem direkten Umfeld als auch global.“

Die Stellungnahme ist das Ergebnis einer Gemeinschaftsarbeit mehrerer Künstler*innen aus unterschiedlichen Sparten und wurde bis zum Tag der Veröffentlichung am 15. April 2019 bereits von über 300 Künstler*innen unterzeichnet. Die Erklärung kann von allen interessierten Künstler*innen und Kulturschaffenden mitgezeichnet werden.

BKJ unterstützt die Jugendproteste

Auch die Mitglieder der BKJ haben sich mit der „Fridays for Future“-Bewegung solidarisiert und die Bundesregierung aufgefordert, Positionen und Forderungen der Jugendlichen wirkungsvoll in politische Entscheidungsprozesse einzubeziehen.

Die Vorsitzende der BKJ, Prof.in Dr.in Susanne Keuchel, sagte:

„Junge Menschen wollen mitentscheiden, wenn es um die Gestaltung ihrer Lebenswelt und ihrer Zukunft geht – und sie haben ein Recht darauf! Ihre Perspektiven können keinesfalls durch Ansichten Erwachsener ersetzt werden. Wir unterstützen daher ausdrücklich die Forderung junger Menschen nach sofortigen und spürbaren Maßnahmen für den Klimaschutz.“

Weitere Informationen

Artists for Future – Stellungnahme von Künstler*innen zu den Protesten für mehr Klima- und Umweltschutz

> BKJ unterstützt „Fridays for Future“ (05.04.2019)

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