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Kulturelle Bildung für nachhaltige Entwicklung


Bildung für nachhaltige Entwicklung


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/// KuPoGe plädiert für Neuausrichtung der Kulturpolitik



Der Vorstand der Kulturpolitischen Gesellschaft (KuPoGe) hat zwölf Punkte benannt, welche sie als maßgeblich für die Kulturpolitk des Bundes erachtet. Darin spricht sich die Fachgesellschaft u. a. dafür aus, erfolgreiche Projekte, Programme und Modellvorhaben der Kulturellen Bildung zu verstetigen und kontinuierliche abzusichern. Auch betont sie die Bedeutung zivilgesellschaftlicher Organisationen.

Wörtlich heißt es in der Erklärung zum Thema Kulturelle Bildung:

Mehr Teilhabegerechtigkeit durch Kulturelle Bildung erreichen

Die Verwirklichung kultureller Teilhabe für die Menschen aller Generationen ist ein Kernele-ment der demokratischen Gesellschaft und eine Querschnittsaufgabe von Kultur-, Bildungs-, Jugend- und Sozialpolitik. Dieser Aufgabe sollte sich auch der Bund gemeinsam mit den Ländern und den Kommunen stellen. Deshalb begrüßen wir, dass ein „gesamtstaatliches Bündnis für kulturelle Bildung und Vermittlung sowie Medienkompetenz“ geschlossen wer-den soll, in dem auch die Herausforderungen der Integration, Geschlechtergerechtigkeit und Inklusion adäquat berücksichtigt werden. Dazu ist die Aufhebung des Kooperationsverbotes eine wesentliche Bedingung.

Dabei müssen nicht nur die öffentlichen Körperschaften eingebunden werden, sondern im Sinne von Pluralität und Diversität auch die zahlreichen zivilgesellschaftlichen Organisationen und Institutionen. Darüber hinaus sollte der Bund verstärkt darauf drängen, die in seinem eigenen Zuständigkeitsbereich nachweislich erfolgreichen Projekte, Programme und Modellvorhaben der kulturellen Bildung zu verstetigen und für eine kontinuierliche Absicherung zu sorgen. Im Sinne einer „aktivierenden und ermöglichenden Kulturpolitik“ sollte der Bund hier zukünftig seine gesamtstaatliche Rolle als Moderator, Ideengeber und Vorbild wahrnehmen.

Darüber hinaus spricht sich die KuPoGe in ihrer Erklärung u. a. dafür aus, Kulturpolitik nachhaltig, klimagerecht und diversitätsorientiert auszurichten und auswärtige Kulturpolitik sowie internationalen Kulturaustausch mit der Kulturinnenpolitik zu verflechten.

Weitere Informationen

Erklärung des Vorstands der Kulturpolitischen Gesellschaft: „Der Bund braucht eine überzeugende Agenda für Kultur und Zukunft! Kulturpolitik ist Zukunftspolitik“ vom 23.11.2018 (PDF)

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